Ausbildung bei T2med: Vom ersten Code zur Praxissoftware

Seit August bilden wir bei T2med unsere ersten beiden Auszubildenden zu Fachinformatikerinnen für Anwendungsentwicklung aus: Helena und Yuliana. Begleitet werden sie von ihren Ausbildern Christian und Kjell. Um einen Einblick zu geben, wie die Ausbildung bei T2med abläuft, berichten sie von ihren bisherigen Erfahrungen.

Christian, Ausbilder und Mitglied im Prüfungsausschuss der IHK, erklärt: „Mit der Ausbildung investieren wir in unseren eigenen Nachwuchs. Wir geben Wissen und Erfahrung weiter und bilden Fachkräfte aus, die unser Unternehmen und unsere Software von Grund auf kennenlernen. Jungen Menschen bieten wir damit einen praxisnahen Einstieg in die Softwareentwicklung und eine langfristige Perspektive bei T2med.“

Programmieren mit einem konkreten Zweck
Für Helena und Yuliana war der gesellschaftliche Nutzen der eigenen Arbeit ein wichtiger Grund für ihre Entscheidung, ihre Ausbildung in einem Unternehmen für Praxissoftware zu starten. 

„Ich wollte programmieren und gleichzeitig etwas machen, das Menschen hilft. Bei T2med kann ich beides verbinden“, sagt Helena. Yuliana beschreibt ihre Motivation ähnlich: „Mir war wichtig, etwas zu lernen, das auch für andere einen echten Mehrwert schafft. Und was könnte sinnvoller sein, als Praxen zu unterstützen und damit letztlich auch einen Beitrag für die Menschen zu leisten, die dort behandelt werden?“

Drei Jahre zwischen Grundlagen, Praxis und Spezialisierung
Ein fester Anlaufpunkt während der Ausbildung ist unsere Ausbildungswerkstatt auf Deck 3 mit Blick auf die Kieler Förde. Dort ist immer ein Ausbilder als Ansprechpartner vor Ort. Ein eigenes Azubi-Labor mit Server- und Netzwerkhardware befindet sich gerade im Aufbau. Auch das Miteinander kommt nicht zu kurz: gemeinsame Mittagspausen, Tischkicker und eine gelegentliche Runde Eis gehören bei T2med mit dazu.

1. Lehrjahr: die Basis schaffen
Im ersten Ausbildungsjahr stehen die Grundlagen der Softwareentwicklung im Mittelpunkt. Mit ersten eigenen Projekten wie kleinen Spielen und Gadgets setzen die Auszubildenden das Gelernte direkt in die Praxis um, probieren unterschiedliche Lösungswege aus und entwickeln eigene Ideen. Ihre Ausbilder begleiten sie dabei.

Wie schnell sich erste Erfolge erzielen lassen, haben beide bereits erlebt. Eines ihrer ersten Projekte war ein selbst programmiertes Tamagotchi. „Als das Tamagotchi fertig war, war ich richtig stolz – auch darauf, wie viel ich in so kurzer Zeit gelernt habe“, erzählt Yuliana.

Auch Helena gefällt der praxisnahe Einstieg: „Von den ersten Grundlagen ging es direkt in die Praxis: kurze Schulungen, selbst ausprobieren und Schritt für Schritt Neues lernen. So sind meine Programmierkenntnisse ganz natürlich gewachsen.“

2. Lehrjahr: mitten hinein in den Arbeitsalltag
Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefen die Auszubildenden ihr Wissen im Tagesgeschäft. Sie arbeiten in unseren Entwicklungsteams mit und übernehmen Aufgaben bei der Planung, Entwicklung und dem Testen unserer Praxissoftware.

Gleichzeitig lernen sie weitere Bereiche von T2med kennen. Im Team Central IT & Security geht es beispielsweise um Netzwerke und Hardware, im Support um den direkten Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden und im Vertrieb um betriebswirtschaftliche Zusammenhänge.

So lernen sie, wie die verschiedenen Bereiche zusammenarbeiten und was notwendig ist, damit unsere Software im Praxisalltag zuverlässig funktioniert.

3. Lehrjahr: eigene Schwerpunkte setzen
Im dritten Ausbildungsjahr steht die Spezialisierung im Mittelpunkt. Die Auszubildenden vertiefen ihre Kenntnisse in einem Bereich, der zu ihren persönlichen Interessen und Stärken passt. Dabei werden sie schrittweise in das Team eingegliedert, in das sie nach der Ausbildung übernommen werden. Gleichzeitig bereiten sie sich mit Unterstützung ihrer Ausbilder auf die Abschlussprüfung vor.

Lernen, ausprobieren und hinterfragen

Zur Ausbildung gehört bei T2med die Freiheit, Dinge auszuprobieren und eigene Interessen einzubringen. Neue Programmierprinzipien werden erklärt und anschließend im eigenen Projekt angewendet. Fragen sind dabei ausdrücklich erwünscht.

„Hier lerne ich in meinem eigenen Tempo, kann Christian und Kjell mit Fragen löchern und auch eigene Interessen einbringen“, erzählt Helena.

Für Christian gehört dazu auch, dass die Auszubildenden lernen, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Sie sollen hinterfragen, was sie wie und warum umsetzen, ob der Lösungsweg sinnvoll ist und manchmal auch, ob von Anfang an die falsche Frage gestellt wurde. Gerade beim Einsatz von KI ist dieses Urteilsvermögen wichtig.

Ausbildung ab August 2027: jetzt bewerben
Wir freuen uns schon jetzt auf Bewerbungen für die Ausbildung zur Fachinformatikerin bzw. zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung ab August 2027 bei T2med in Kiel. Schick uns deine Bewerbung an ausbildung@t2med.de.

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!